Even salt looks like sugar

Don’t trust everything you see.
Even salt looks like sugar.

– Maryum Ahsam

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Life’s too short for small talk

You know what’s sexy? A real conversation.
Talk about things that inspire your soul
and set your body on fire.
Things that define you and lift you up from no-names
asking you if you’re fine although they don’t really care.
Please promise me
you won’t settle for an ordinary life
even though it’s comfortable.

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These wrinkles shall be my witnesses

Consider your face as mirror of all your emotions, furthermore of your whole life. In small lines experiences slide through your skin, multiplying the older you become, getting deeper and finally they stay permanently. They may remember on honest joy, shared luck, deep sorrow and growing scepticism. Absurd how people try to hide behind poison and scalpels, drowning in obsession of eternal youth. Maybe easier said than done as long as you’re young. As soon as I reach high age, I want to look at my face contentedly and see all the signs steaming from a fulfilled life. At the end, all I want to say is: look at me! My skin may not be young and flawless, but it has seen and felt more than many others. I’ve enjoyed life with all sins and these wrinkles shall be my witnesses.

 

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Ein letztes Glühen, dann ist sie fort

Ein letztes Glühen,
dann ist sie fort.
Welch bittersüßes Lebewohl.

Es zerreißt mich,
raubt mir alle Sinne.
Erneut allein
unter doch so vielen,
die so einsam, freudlos strahlen.

Werd ich sie wiedersehen?
Was gäb ich drum,
und wär es nur
ein letztes Mal.
Ein letztes zartes Flimmern.
Ohne Zweifel,
ihre Hitze macht mich süchtig.

Doch was seh ich da,
ist es denn möglich?
Sie ist’s wahrhaftig.
Erhaben steigt sie langsam auf.
Könnt ich sie einmal nur berühren.
So verneig ich mich und zoll den Tribut
als Gefangener der Dunkelheit.
In ihrem Strahlen liegt mein Tod,
doch die Liebe hält mich am Leben.
Wir sind zwar lebenslang entzweit,
doch in Ewigkeit verbunden.

 

Klagen des Mondes.

 

 

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Eben noch so klein

Schau dich an.
Eben noch so klein,
jetzt bist du groß.
Es scheint als habe die Zeit
zu rechnen verlernt.
Doch bin es ich,
der sich verloren
im Trubel der Unendlichkeit.

Des Teufels Diener sind deine Begleiter.
Voller Sehnsucht erwartest die Nacht.
Die Flut der Gedanken bricht ein.
Deine Mauer wächst,
Stein für Stein,
mein für dein.

 

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Als läge dir die Welt zu Füßen

Ungesagtes bleibt verborgen.
Einmal ausgespochen
unvergessen.
Was dich treibt,
das lasse ruhen
in den Tiefen deiner selbst.

Löse dich von alten Geistern,
großen Sorgen, tiefen Wunden.
Bewusst entschlossen,
gefühlt befreit
als läge dir die Welt zu Füßen.

 

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Tanzende Schneeflocken

Winzige Schneeflocken
tanzen durchs Licht.
Es ist so eisig.
Der Atem gefriert.
Ein neuer Morgen,
voller Hoffnung ersehnt.
Neuer Tag. Neues Glück.
Lehn dich zurück.
Sei gefeit
für’s nächste Gefecht.
Für’s Erste nicht gut.
Für’s Letzte
nur Mut.

 

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Freiheit

Freiheit ist genau das tun zu können, was man möchte, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Tief ein- und ausatmen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen im Nacken zu haben. Freiheit ist loszulassen von Allem, was einen belastet. Freiheit war für mich früher nie von großer Bedeutung. Ich habe mich immer gefügt, den Normen und Erwartungen. Ich bin niemand, der auf seine Freiheit bestehen wollte. Im Gegenteil, bloß nicht „Nein“ sagen, auch wenn man eigentlich andere Pläne hatte. Doch mit der Zeit verändert man sich, man wird reifer und lernt die eigenen Bedürfnisse mehr zu schätzen. Dann kommst du wieder mit dem Kerl zusammen, denn dieses Mal wird bestimmt alles anders. Und tatsächlich wurde es anders, denn ich habe endlich gelernt, was Freiheit bedeutet und wie wichtig sie ist. Du erstickst an Unsicherheit, Isolation und an der Forderung in eine andere Stadt zu ziehen, damit wieder mehr Kontrolle gewonnen wird und all die negativ gesammelten Erinnerungen der alten Stadt ausgelöscht werden können. Wegrennen hilft nicht, Verletzungen bleiben. Ich hab mich für meine Freiheit entschieden und du?

 

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